5.2 Das Poolmodell
Verteilung der Einnahmen: 50 % für Projekte, 50 % für Betreiber:innen
Das Social-Franchise-Modell des ZUHÖRRAUM basiert auf Prinzipien der Fairness, Transparenz und Mitbestimmung. Ein Poolmodell soll dabei helfen, dass Einnahmen gerecht aufgeteilt und Anreize für eine aktive Beteiligung geschaffen werden. Gleichzeitig soll die soziale Mission von MOMO HÖRT ZU gefördert werden.
Im Poolmodell werden 50 % der Einnahmen für die Weiterentwicklung von MOMO-Projekten in den Verein gegeben. Diese Einnahmen werden zur Finanzierung neuer ZUHÖRRÄUME, der Weiterentwicklung der MOMO App und technologischer Lösungen, der Unterstützung von Gemeinwohlprojekten, wie kostenlosen Trainings für benachteiligte Gruppen und für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Die anderen 50 % der Einnahmen werden an ZUHÖRRAUM Betreiber:innen ausgeschüttet. Die Ausschüttung basiert auf den Aktivitäten – also der Leistung und dem Engagement – der Betreiber:innen.
Aktivitätsbasierte Ausschüttung an Betreiber:innen
Betreiber:innen sammeln Punkte, die den Anteil an den Einnahmen bestimmen. Sie erhalten Punkte für das Betreiben eines ZUHÖRRAUMs. Zusätzlich können Punkte für die Teilnahme an MOMOLOGen, das Durchführung von Trainings, die Gewinnung neuer Mitglieder und die Unterstützung der Community (z. B. durch Moderation von gemeinsamen Sessions) gesammelt werden.
Vorteile des Poolmodells
Das Poolmodell schafft Gleichheit, Fairness und Mitbestimmung. Niemand profitiert von der Arbeit anderer – nur von der eigenen Aktivität. Die Verteilung der Einnahmen erfolgt nach klaren und nachvollziehbaren Kriterien. Betreiber:innen können die Gestaltung des Poolmodells aktiv mitbestimmen.
Last updated